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5. Sinfoniekonzert ¬ Jewish-American
Leonard Bernstein, Kurt Weill, George Gershwin

Besetzung

Dirigent  Lutz de Veer 
Solist  Frank Dupree, Klavier (Stipendiat des Deutschen Musikwettbewerbs)

Philharmonisches Orchester Plauen-Zwickau

Zum Stück

Leonard Bernstein Ouvertüre zum Musical Candide (1974)
Kurt Weill Sinfonie Nr. 2 (1934)
George Gershwin Konzert für Klavier und Orchester F-Dur (1925)

Leonard Bernstein schuf mit seinem Musical Candide eine ebenbürtige Vertonung von Voltaires Satire über den einfältigen Glücksritter Candide. Die Potpourriouvertüre stellt die Protagonisten mit ihren kessen Themen vor. Im Januar 1933 in Berlin begonnen, konnte Kurt Weill seine Sinfonie Nr. 2 noch vor seiner Emigration in die USA 1934 in Frankreich vollenden. Nach der Uraufführung in Paris durch Bruno Walter verschwand das Werk durch die antisemitische Ablehnung der Kritik bis 1975 in den Archiven. Weill orientiert sich an Mozarts Brillanz und färbt sie nach Schuberts und Mahlers Vorbild mit volkstümlichen Elementen romantisch ein. Nach dem Erfolg der Rhapsodie inBlue bestellte der Dirigent Walter Damrosch ein klassisches Klavierkonzert bei George Gershwin. Dieser eignete sich binnen weniger Wochen den klassischen Stil autodidaktisch an. Die verstärkte Synthese mit Jazzelementen und das Rachmaninowsche Pathos sowie die Erweiterung um zusätzliche Soloinstrumente schärften Gershwins Personalstil.

 






 


Leonard Bernstein Ouvertüre zum Musical Candide (1974)
Kurt Weill Sinfonie Nr. 2 (1934)
George Gershwin Konzert für Klavier und Orchester F-Dur (1925)

Leonard Bernstein schuf mit seinem Musical Candide eine ebenbürtige Vertonung von Voltaires Satire über den einfältigen Glücksritter Candide. Die Potpourriouvertüre stellt die Protagonisten mit ihren kessen Themen vor. Im Januar 1933 in Berlin begonnen, konnte Kurt Weill seine Sinfonie Nr. 2 noch vor seiner Emigration in die USA 1934 in Frankreich vollenden. Nach der Uraufführung in Paris durch Bruno Walter verschwand das Werk durch die antisemitische Ablehnung der Kritik bis 1975 in den Archiven. Weill orientiert sich an Mozarts Brillanz und färbt sie nach Schuberts und Mahlers Vorbild mit volkstümlichen Elementen romantisch ein. Nach dem Erfolg der Rhapsodie inBlue bestellte der Dirigent Walter Damrosch ein klassisches Klavierkonzert bei George Gershwin. Dieser eignete sich binnen weniger Wochen den klassischen Stil autodidaktisch an. Die verstärkte Synthese mit Jazzelementen und das Rachmaninowsche Pathos sowie die Erweiterung um zusätzliche Soloinstrumente schärften Gershwins Personalstil.

 






 

Dirigent  Lutz de Veer 
Solist  Frank Dupree, Klavier (Stipendiat des Deutschen Musikwettbewerbs)

Philharmonisches Orchester Plauen-Zwickau